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Der TeeMit Ausnahme von speziellen Teesorten wie Pu Erh oder Ziegeltee wird die Qualität eines Tees primär durch zwei Faktoren bestimmt: die Frische und die Pflücksaison.
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| Die Frische
Das trockene Aussehen des Tees mag den Eindruck einer langen Haltbarkeit erwecken. Tatsache ist aber, dass der Tee, allen voran der Grüntee, stark unter den Einwirkungen von Feuchtigkeit, Licht, Hitze und Sauerstoff leidet. Die Umwelteinflüsse führen zu folgenden Veränderungen:
Ein lange gelagerter Tee hat deshalb eine dunkle Farbe, ergibt einen dunklen und trüben Aufguss, hat keinen Duft mehr und schmeckt nach nichts. Beim Teekauf sollte man darum immer nach Tees aus der neuesten Ernte fragen. Gerade bei teureren Grünteesorten muss man damit rechnen, dass sie wegen der hohen Preise lange im Regal liegen und durch die lange Lagerung ihre Frische verlieren. Der Grüntee kann zwar, wenn er richtig gelagert wird, mehrere Monate lang seine Frische halten. Aber es ist sehr zu bezweifeln, dass er in den Teegeschäften optimal gelagert wird.
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Die Lagerung | |||||
| Um die Frische des Tees möglichst lange zu
erhalten, sollte man unbedingt auf die Lagerung achten. Bei kleineren Mengen
kann der Tee in einer luftdichten Dose aufbewahrt werden und sollte so
schnell wie möglich aufgebraucht werden. Bei größeren Mengen empfiehlt sich,
den Tee zu portionieren und ihn gut verpackt im Kühlschrank aufzubewahren.
Für den täglichen Bedarf hält man nur eine Menge draußen bereit. Gekühlt
kann der Grüntee etwa 1 Jahr lang ohne merklichen Verlust an Frische
gelagert werden.
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Wie unterscheidet man zwischen einem frischen und einem alten Tee? | |||||
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Die Pflücksaison In den
meisten Tee-Plantagen in China werden die Teepflanzen von März bis Oktober
gepflückt. Man unterscheidet zwischen Frühlings- (bis Ende Mai), Sommer-
(Juni und Juli) und Herbst-Tee (ab Mitte Juli). |
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Der Frühling | |||||
| Die milde Temperatur, die ausreichende Niederschlagsmenge und die Ruhepause im vorangegangenen Winter sorgen dafür, dass die Teepflanze kräftige Triebe und geschmeidige Blätter hervorbringen. Die Lichtverhältnisse im Frühling begünstigen insbesondere die Anreicherung von stickstoff-haltigen Inhaltsstoffen wie Aminosäuren und Vitaminen, die dem Geschmack des Tees sehr zuträglich sind. Hochqualitative Grüntees werden deshalb ausschließlich mit der Frühlingspflückung hergestellt. Ein weiterer Pluspunkt für den Frühlingstee ist die geringere Belastung durch Pflanzenschutzmittel. Wegen der milden Temperatur gibt es kaum Schädlingsbefall in der Plantage, was den Gebrauch von Pflanzenschutzmitteln erübrigt. | ||||||
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Der Sommer | |||||
| Die hohe Temperatur und starke Lichtintensität
erhöhen den Gehalt der Catechine und des Koffeins, weshalb der Sommertee
stärker ist und bitterer schmeckt. Für Grüntee gilt deshalb die
Sommerpflückung als die schlechteste.
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Der Herbst | |||||
| Nach den Pflückungen im Frühling und Sommer ist der Gehalt an Inhaltsstoffen in den Trieben und Blättern im Herbst am geringsten. Dementsprechend schmeckt der Herbsttee nicht so bitter wie der Sommertee, aber auch nicht so aromatisch wie der Frühlingstee. | ||||||
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Tipps zum Grüntee-Kauf | |||||
| Da man in einem Teegeschäft meistens nicht die
Möglichkeit hat, den Tee vor Ort zu probieren, muss man die Qualität eines
Tees allein anhand des Aussehens der trockenen Blätter beurteilen. Wichtige
Merkmale für die Beurteilung sind:
Das Aussehen: Hochqualitative Grüntees bestehen überwiegend aus feinen Knospen und sehr jungen Blättern. Ein Kilo Lung Ching der höchsten Qualitätsstufe wird z.B. aus etwa 80000 Knospen hergestellt. Handgepflückt, versteht sich. Oft weisen die Knospen hochqualitativer Tees eine sehr feine Behaarung auf. Bei manchen Tees ist die Behaarung so ausgeprägt, dass man fast vom Flaum sprechen kann. Mit der Abnahme der Qualität nimmt auch der Anteil an Knospen ab, dagegen steigt der Anteil an großen und älteren Blättern. Man findet außerdem auch immer mehr gebrochene Blätter - ein Zeichen der schlechteren Herstellungstechnik. Ein sicheres Zeichen für minderwertigen Tees ist es, wenn sich in ihm sogar kleine Äste und Blattstiele finden. Farbe: Durch den hohen Anteil an
Knospen und jungen Blättern, die noch nicht viel Blat |
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| Abgebildet sind Fotos des berühmten
Lung
Ching-Tees (Drachenbrunnen-Tee) in drei verschiedenen Qualitätsstufen. Der
erste wurde in China im Anbaugebiet direkt vom Bauern gekauft. Die beiden
anderen wurden in einem deutschen Teegeschäft gekauft.
Um größere Bilder zu sehen und
ausführliche Erklärungen dazu zu lesen, die Bilder anklicken.
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| Abbildungen - Gunpowder von unterschiedlichen
Qualitäten: Sehr gut zu erkennen ist die zunehmende Größe der Teekugeln
mit abnehmender Qualitätsstufe |
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![]() Klasse AAA
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![]() Klasse AA
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![]() Klasse A
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![]() Common Grade
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| Duft: Die
Entstehung des Teedufts und dessen chemischen Zusammensetzung ist recht
komplex. Im Allgemeinen duftet
ein gerösteter Grüntee stärker als
ein ofen-getrockneter Grüntee. Das ist auch der Grund, warum die
gerösteten Grüntees in China dominieren. Bei der Röstung verflüchtigen sich
zwar die primären nach frischem Heu riechenden Duftmoleküle. Die Röstung
lässt aber eine Reihe sekundärer Duftmoleküle entstehen, die den
charakteristischen Duft eines Tees ausmachen. Gute Grüntees haben oft einen süßlichen, manche sogar einen gerösteten Maronen ähnlichen Duft.
Schlechte Grüntees riechen entweder nach gar nichts oder nach Rauch oder
Verbranntem. |
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