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Die Botanik
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| Camellia sinensis und Camellia japonica | |||
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Zwar gab es seit dem Ende des 19. Jh. immer wieder Stimmen, vorwiegend aus
England, die behaupteten, dass die Teepflanze ursprünglich aus Indien käme
und die chinesische Variation eine abgeleitete Form der Urpflanze aus Indien
wäre. Interessanterweise entstanden diese Behauptungen fast zeitgleich mit
den Bemühungen der Engländer, in Assam und Darjeeling ihre Teeplantagen
aufzubauen. Fachleute vermuten, dass hinter diesen Behauptungen eher eine
Marketingsstrategie der Engländer steckte als wissenschaftliche
Forschungsarbeit. Deshalb wird diese "Out of India"-Theorie heute kaum noch
von Fachleuten ernst genommen, zumal die Inder vor der britischen
Kolonialherrschaft den Nutzen der Teepflanze gar nicht kannten und in ihrer
Sprache nicht einmal einen Begriff für Tee hatten. |
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Wie viele andere immergrüne Pflanzen hat die Teepflanze glänzende, ledrige
Blätter mit stark gezähnten Rändern. Die jüngsten und noch die jungen
Blätter sind, besonders an der Unterseite, flaumig behaart und erhalten
dadurch einen silbrigen, seidenartigen Glanz. Diese Behaarung der jüngsten
Blätter ist für die Herstellung
Weißen Tees von essentieller Bedeutung. Auch für viele hochwertige
Grüntees ist diese Behaarung ein wichtiges Merkmal (siehe die Kapitel
Top
10-Liste der China-Tees und
die Qualität
des Tees). |
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| Wachstumsbedingungen der Teepflanze | |||
Die optimalen Wachstumsbedingungen der Teepflanze sind denen der Kamelie sehr ähnlich. Beide wachsen am besten in einem gemäßigten Klima mit Temperaturen zwischen 10 und 30°C. Auf einem sauren, humusreichen und gut durchlässigen Boden fühlen sich beide Pflanzen besonders wohl. Auch eine hohe Luftfeuchtigkeit, vor allem in den Wachstumsmonaten zwischen März und Oktober, ist für die Pflanze sehr förderlich. Der Kalk aber, wie alle Kamelien-Liebhaber wissen, ist auch für die Teepflanze abträglich. Da die Teepflanze ursprünglich aus bergigen Urwäldern kommt, ist ihr Lichtbedarf nicht besonders hoch. Die Lichtintensität in der Pflücksaison hat einen großen Einfluss auf den Gehalt bestimmter Inhaltsstoffe, und somit auch auf den Geschmack des Tees. Die Blütezeit der Teepflanze liegt in den Monaten
September bis November. Die ein paar
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